Dieser Sport besticht durch Rhythmus und Dynamik und steht dem Fußgänger-Tanzen in nichts nach. Man kann sowohl als Paar bestehend aus zwei Rollstuhlfahrern als auch als Kombi-Paar antreten. Hinzu kommen zwei unterschiedliche Leistungsklassen, die die Wettkämpfe fair gestalten.
Seit Mitte der 70er Jahre gibt es Rollstuhltanzen in Deutschland. An dem Ziel, eine Sportart zu schaffen, die Rollstuhlfahrer und Fußgänger gleichberechtigt miteinander agieren lässt, hat sich bis heute nichts geändert. Seit 1989 werden Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. In Deutschland gibt es weit über hundert Rollstuhlsportvereine, Sonderschulen sowie Tanzklubs und Vereine.
Rollstuhltanzen weist verschiedene Varianten auf: Kombitanzen (es tanzen ein Rollstuhlfahrer und ein Fußgänger miteinander), Duotanzen (es tanzen zwei Rollstuhlfahrer miteinander) und Formationstanzen (vier bis acht Paare, sowohl Kombi- als auch Duo-
Paare, tanzen zusammen). Es gibt zwei unterschiedliche Leistungsklassen, die die Wettkämpfe fair gestalten.
Egal ob auf Füßen oder Rädern, ob Standard oder Latein, ob Walzer oder Cha-Cha-Cha – bei der WM wartet die internationale Spitze mit sportlicher Leistung und künstlerischer Vielfalt auf.
Leistungsklassen – Level Wheelchair Dance:
LWD 1: niedrigere Leistungsklasse bei eingeschränkter Mobilität
LWD 2: Rollstuhltänzer mit einer guten Rumpfstabilität, die eine größere Mobilität voraussetzt
Tanzarten,Standard:
Langsamer Walzer, Tango, Slowfox, Wiener Walzer und Quickstep
Latein:
Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Pasodoble, Jive
Mehr Informationen zum Thema Rollstuhltanzen könnt ihr entweder auf der Homepage der Rollstuhltänzer aus Franfurt oder direkt bei Andrea Naumann (Telefon 0151/15143288, Email: andrea.naumann(at)astratech.com) erfahren.