langlaufschlitten fahren

Den eigentlichen Widerspruch - Rollifahrer und verschneite Landschaften - kann man vielfältig auflösen.

Bekannt ist z.B. der Monoskibob, der rasante Abfahrten und elegante Schwünge auf der Piste wahr werden lässt. Eine nicht so spektakuläre und schnelle Art der Fortbewegung in der weißen Pracht bietet hingegen der Langlaufschlitten. Klingt das Wort auch langsam, behäbig oder gar uncool, so ist das Gerät doch ein geniales Fortbewegungsmittel im Winter.

Der Schlitten besteht aus einem Sitz mit Befestigungsgurten und einer Rückenlehne, die individuell angepasst werden kann, um höchsten Fahrkomfort zu garantieren. Dieser Rahmen ist auf zwei normalen Langlaufskiern befestigt, deren Breite einer Loipenspur entspricht.

Die Vorstellung, sich aus dem gewohnten Rolli in solch ein Gerät zu schwingen und sich nur mit Hilfe der Stöcke fortzubewegen – und das dazu noch im kalten Schnee – scheint im ersten Moment nicht so reizvoll zu sein. Aber einmal in der Loipe „eingeparkt“, gibt es kein zurück mehr, man muss vorwärts und sicherlich wird jeder Meter am Anfang hart erkämpft und Spaß ist an der Sache auch nicht so recht auszumachen.
Aber die Erfahrung, durch ein tief verschneites Waldstück zu fahren, den Winter mit allen Sinnen zu erleben, macht alle Mühen wett und das Erlebnis von Schnee und Natur einzigartig.

Wer Lust und Mut hat, kann sich beim Deutschen Rollstuhlsportverband (www.rollstuhlsport.de) nach Terminen für entsprechende Lehrgänge erkundigen und fährt hin – Ski Heil!!! Wer gerne noch ein paar persönliche Infos vorher haben will kann sich auch gerne direkt mit Friedhelm Müller in Verbindung setzen.